E-Government Innovationszentrum

Das E-Government Innovationszentrum (EGIZ) ist eine gemeinsame Initiative von A-SIT und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW). EGIZ forscht und entwickelt innovative Lösungen, die dabei helfen, die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government beizubehalten und weiter auszubauen. EGIZ unterstützt zudem die öffentliche Verwaltung in der Weiterentwicklung der IKT Strategie des Bundes und forscht intensiv im Bereich technischer Innovationen im E-Government Umfeld.

EGIZ wird von Experten aus unterschiedlichen Bereichen der IT Sicherheitsforschung des Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie (IAIK) der TU Graz unterstützt und baut sein Know-How auf dem wissenschaftlichen Background der langjährigen Erfahrung des IAIK. Sowohl EGIZ als auch das IAIK beschäftigen sich seit jeher mit einer Vielzahl an Themen im IT Sicherheitsbereich und verfügen über eine langjährige E-Government Erfahrung.

Ein Hauptaugenmerk von EGIZ liegt auf Innovation, wobei EGIZ vielfach als Brücke fungiert, um neue innovative Technologien in die österreichische E-Government Strategie einzubringen. Weiters unterstützt EGIZ die öffentliche Verwaltung in der Wartung und Weiterentwicklung von E-Government Schlüsseltechnologien. Dies umfasst u.a. die nationale eID (den elektronischen Identitätsnachweis E-ID), digitale Unterschriften sowie die elektronische Zustellung.

EGIZ ist ebenso verantwortlich für die Wartung und Weiterentwicklung von wesentlichen Open Source Modulen der öffentlichen Verwaltung:

  • MOA-ID Proxy um sich an das nationale E-ID System anzubinden
  • MOA-SP/SS als Middleware für die Erstellung und Prüfung von digitalen Signaturen
  • MOA-ZS – das Standard-Tool für die elektronische Zustellung
  • PDF-AS um PAdES-konforme PDF Signaturen zu erstellen
  • etc.

Weitere Aufgaben und Tätigkeitsbereiche von EGIZ sind

  • Information und Weiterbildung
  • Strategische Beratung für die öffentliche Verwaltung
  • Fachliche Unterstützung der Gebietskörperschaften
  • Beteiligung an internationalen Kooperationsprojekten zur Förderung der Interoperabilität
  • Förderung der Synergien mit der heimischen Wirtschaft.